Worte für den Mai 2012
Im vielleicht schönsten Mont des Jahres, jedenfalls was die Natur angeht, denken die katholischen Christen öfter einmal an Maria, die Mutter Jesu. In einem Kirchenlied wird sie als „Rose ohne Dornen“ besungen. Wir beten die Gottesmutter nicht an, aber wir verehren sie, da sie uns ein Vorbild in ihrer Glaubenshaltung ist. Warum? Nur wenige Worte von ihr sind in der Bibel aufgezeichnet. Eines davon lautet: „Mir geschehe nach deinem Wort“.
Maria hat dem Wort ihres göttlichen Sohnes voll vertraut und auch die Apostel haben als Fischer auf dem See Genesareth ihre Netze nach vergeblichen Fang noch einmal ausgeworfen und sagten: „Auf dein Wort hin“. Und sie hatten darauf einen reichen Fischfang.
Gotteswort erwartet von uns eine Ant-wort, eine Antwort des Vertrauens und des Glaubens.
So trägt auch jeder von uns Ver-antwort-ung für das, was er sagt. Worte können ermutigend und segensreich sein. Worte können auch verletzen und letztlich trennen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die richtige Wortwahl treffen. Wir sprechen vom Ehrenwort und Wortbruch. Es gibt Schlüsselworte und Worthülsen. Ein solches Schlüsselwort in der Wendezeit war der Ruf „Wir sind das Volk“ und dieses Wort hat sehr viel verändert – wie bedeutsam können Worte sein!
Im Johannes-Evangelium lesen wir den Prolog: „Im Anfang war das Wort …“
Worte sind nicht nur Gerede – davon gibt es leider viel zu viel in unserer Zeit – Worte können auch eine neue Wirklichkeit schaffen. Wir sprechen dann vom wirkmächtigen Wort. Manchmal bitten wir: Herr schenke uns die richtigen Worte.
An die Worte Mariens denken wir in den Mai-Andachten in diesem Monat. Am 6.Mai um 17.00 Uhr in Altlandsberg und am 27. Mai um 17.00 Uhr in St. Georg Hoppegarten.
Das Wort Gottes hören wir an allen Sonntagen in den Gottesdiensten um 8.00 Uhr und
10.00 Uhr, mit einer Ausnahme, am 13. Mai treffen sich die Gemeinden aus unserer Region um 10.00 Uhr zum Dekanatstag in Müncheberg. Unsere Senioren treffen sich am Mittwoch, den 16. Mai um 8.30 Uhr zum Gottesdienst und anschließenden Mai-Kaffee-Kränzchen.
Am darauffolgenden Sonntag ist für unsere Jüngeren ein ganz besonderer Tag, da empfangen sie zum ersten Mal die Heilige Kommunion.
Mit dem alten Lied „Komm lieber Mai und mache …“
grüße ich Sie herzlich
Ihr Pfr. Clemens Wörl
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