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Worte für den Januar 2012

In der Kirche „ticken die Uhren etwas anders“, da hat unser neues Kirchenjahr schon mit dem
1. Advent begonnen.
Unser bürgerliches Jahr beginnt erst mit dem 1. Januar. Die Bezeichnung des ersten Monats im Jahr kommt von der altrömischen Gottheit „Janus“. Dieser Janus galt bei den alten Römern als die Gottheit des Torbogens und dieser Janus hatte ein Doppelantlitz, er konnte zugleich nach vorn und nach hinten schauen. Ich denke, daher kommt auch das, was wir in der Silvesternacht tun. Wir schauen zurück in das vergangene Jahr. Als Christen fragen wir uns, war es eine Zeit der Gnade, hat uns die vergangene Zeit näher zusammen gebracht, hat sich unsere Gemeinschaft gestärkt, oder wo muss ich manche Scherben zusammenfegen. Und wir schauen in dieser Silvesternacht zugleich nach vorn, ins kommende Jahr.
Sicher, vieles liegt noch im Ungewissen, aber manche Konturen zeichnen sich schon ab. Wir haben im  vergangenen November einen neuen Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand gewählt und ich denke, wir haben eine gute Wahl getroffen. Mit dieser neuen Mannschaft gehen wir ins neue Jahr und da gibt es schon große Aufgaben. Wir wollen unsere Gemeinderäume durch einen Anbau erweitern, damit sich unser Gemeindeleben besser entfalten kann.
Unsere Kinder und Jugendlichen feiern im kommenden Jahr Erstkommunion und empfangen das Sakrament der Firmung (Stärkung) und wir werden dann schauen, was noch kommen mag.
Manches liegt noch im Ungewissen, aber wir vertrauen auf Gottes Beistand, und wir beten und bitten an jedem Sonntag im Jahr in den Gottesdiensten um 8.00 und um 10.00 Uhr, dass uns Gott die Kraft und den Mut schenkt, dass wir am Ende eines jeden Tages sagen können, es war ein guter Tag.
Am 6. Januar feiern wir das Fest der „Erscheinung des Herrn“ in den Gottesdiensten um 16.00 und um 18.30 Uhr.
Die Senioren treffen sich am Mittwoch um 8.30 Uhr zur hl. Messe mit anschließendem Beisammensein im Pfarrheim.

Manche Gefühle und Erwartungen erfüllen uns in der Silvesternacht.
Ich wünsche uns allen, dass sie von Vertrauen und Optimismus getragen sind.


Ihr Pfr. Clemens Wörl