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Worte für den Dezember 2018

„Fest der Liebe, Fest des Friedens, Fest der Familie“

Liebe Leser,


es gibt wohl kein anderes Fest in unserer Gesellschaft, das so reich an Symbolen, an Erwartungen und Gefühlen seitens der Feiernden ist: Weihnachten. Fest der Liebe, Fest des Friedens, Fest der Familie. Interessant, dass Weihnachten, dieses christliche Fest, heutzutage so intensiv gefeiert wird. Es ist sicher keine Mehrheit mehr, die die christliche Botschaft dieses Festes feiert. Und trotzdem ist es kein Wunder. Weihnachten ist auch Geschenkezeit. Die Christen glauben, dass Gott sich in der Geburt Jesu Christi selbst schenkt. Deshalb gibt es Geschenke an Weihnachten, weil alle beschenkt worden sind. Ein schöner Brauch, den viele Menschen zu pflegen scheinen. In unserer schnelllebigen Zeit werden wir vielleicht oftmals gefordert, überfordert. Wir müssen geben, wir müssen leisten, in der Karriere, in der Schule, in der Familie... Da ist es schön, einmal spüren zu können, dass wir nicht alles geben müssen, dass wir nicht alles geben können. Andere sind da, die uns beschenken. Weihnachten stellt die Logik des normalen Tagesgeschäfts auf den Kopf. Wir werden beschenkt, wo wir nichts geleistet haben. Wir werden beschenkt, von Menschen, die uns damit ihre Liebe zeigen. Das ist ansprechend und anziehend für alle. Auch für diejenigen, die keinen Zugang mehr zur christlichen Botschaft haben. Doch für uns von der katholischen Pfarrei St. Georg in Hoppegarten heißt Weihnachten: Wir lassen uns beschenken – von Gott, von seiner kostenlosen Liebe.


Auch ich will mich beschenken lassen. Ich bereite mich darauf vor, Priester zu werden. Seit Anfang Oktober absolviere ich mein Praktikum in den katholischen Pfarreien St. Georg in Hoppegarten sowie St. Hubertus in Petershagen. Ursprünglich komme ich aus Augsburg und habe bereits acht Jahre Ausbildung in Berlin und an anderen Standorten hinter mir. Hier in der Gegend bin ich neu und vieles muss ich auch in meinen Aufgabenfeldern neu erlernen. Ich werde hier drei Jahre verbringen. Vielleicht kommt es ja mal zu einer Begegnung oder zu einem Gespräch – ich würde mich freuen. Von Herzen wünsche ich allen Lesern, auch im Namen unserer Pfarrei St. Georg, ein Frohes Weihnachtsfest!


David Hilus